Nilgänse

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Elisabeth
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Re: Nilgänse

Beitrag von Elisabeth » Donnerstag 6. Januar 2022, 21:47

Hallo Maddin,

wie Du weißt, bin ich natürlich mit Dir im Team Turmfalke. :!:
Aber die Gans dem Jäger auszuliefern hätte ich wohl nicht geschafft. :roll:
(Soll aber auf keinen Fall ein Vorwurf an Dich sein.)
Und der Ganter ist noch da. Was, wenn der jetzt bei Tinder gleich 'ne neue Braut findet und ihr ein schickes Zuhause päsentiert?

Schwierig......
Ich hätte wahrscheinlich noch mal was mit Einflugverkleinerung und CD Player probiert.

Auf jeden Fall wünsche ich Dir und den Turmfalken, dass nun Ruhe in der Kiste ist! :thumbup:
Liebe Grüße
Elisabeth
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Dodo
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Re: Nilgänse

Beitrag von Dodo » Donnerstag 6. Januar 2022, 22:58

Hallo Markus und Elisabeth,

@ Elisabeth,
Aber die Gans dem Jäger auszuliefern hätte ich wohl nicht geschafft. :roll:
Vor Jahren wäre das für mich auch keine Wahl gewesen.
Ich hätte sie aufgegessen. Jetzt zeige ich Degenerations-Erscheinungen.
Den Einflug hatte ich schon kleiner gemacht, sie musste den Bauch einziehen um in den Kasten zu kommen.
Der Jagdpächter hat mir einen leeren Sack vorbeigebracht.
Vielleicht ist der Ganter mit der Trauerarbeit länger beschäftigt?

Die Nilgans ist eine invasive Art mit aggressivem Verhalten heimischen Vögeln gegenüber.

@Markus, hoffentlich wirst Du nie mit ihnen konfrontiert!

Gruß Maddin

anderl
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Re: Nilgänse

Beitrag von anderl » Freitag 7. Januar 2022, 21:20

Maddin, alles richtig gemacht! Das grenzte schließlich an Hausfriedensbruch :evil:

Dass sie trotz des ersten Fangversuchs wiedergekommen ist zeigt, wie penetrant diese Gänse sind. Dazu kommt die oft belegte Aggressivität - so etwas würde ich auch nicht brütend auf unserem Grundstück haben wollen, und schon gar nicht am/im Haus. Wir haben im nahen Umfeld einige Baggerseen, es ist fast erschreckend wie schnell sich die Art hier in den letzten Jahren ausbreitet. Auch Kanadagänse sind oft vertreten, aber kein Vergleich zu den Nilgänsen. Man könnte jetzt sagen: Lasst sie doch, sie sind doch schön anzusehen. Wenn man aber sieht, wie sehr sie die Gewässer besonders am Ufer belasten, allein durch ihre große Anzahl die Pflanzen schädigen und die heimische Fauna bedrängen hört für mich der Spaß auf.
VG,
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Dodo
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Re: Nilgänse

Beitrag von Dodo » Samstag 8. Januar 2022, 16:39

Danke für das Verständnis!
Ich habe gezögert zu berichten. Wo ich aber schon so lange von ihnen erzählt habe, dachte ich mir das ihr es wissen müsst.

Wegen denen wurden schon Schwimmbäder geschlossen. Am Rhein (nicht weit von mir) haben sie sich explosionsartig vermehrt (Sie brauchen aber nicht zwingend Wasser). Der Stockenten-Bestand ist rückläufig. Die Nilgänse drücken die Küken von denen während ihrer Brutzeit unter Wasser.
Eine Bejagung in Wohngebieten ist nicht möglich. Man könnte meinen sie wüssten darum.
Wegen der Vogelgrippe ging die Jägerschaft auch nicht auf Federvieh.

Elisabeth macht mir Angst mit dem Ganter der eine neue Partnerin hier anschleppen könnte.

Gruß Maddin

anderl
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Re: Nilgänse

Beitrag von anderl » Dienstag 11. Januar 2022, 22:53

Hey Maddin, wie sieht's aus: Hat der Ganter sich schon wieder blicken lassen (mit oder ohne Partnerin)?
VG,
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Re: Nilgänse

Beitrag von Dodo » Mittwoch 12. Januar 2022, 21:08

Hallo Andreas,

der Ganter blieb am Tag des Fangs seiner Braut bis nach Einbruch der Dunkelheit.
Am nächsten Tag saß er in aller Früh wieder auf dem Dach des Nachbarn und verbrachte da, von kleinen Pausen abgesehen, den Tag. Dann war ihm wohl klar dass seine Braut auf Nimmerwiedersehen im Giebel des alten Hauses verschwunden war. Seit der Zeit ließ er sich nicht mehr blicken.

Gruß Maddin

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