Wildvogelfütterung

Abgesehen von der Schaffung von Nistmöglichkeiten für Mauersegler steht hier alles, wie wir der bedrohten Vogelwelt und Natur helfen können.
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Markus
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Re: Wildvogelfütterung 2017/18

Beitrag von Markus » Dienstag 31. Juli 2018, 16:43

Hallo Siegrid und Jan,

Ihr habt recht.
Zudem, auch in der Natur gibt es ja das ganze Jahr über Sämereien welche die Vögel finden und auch fressen. Die wissen schon was sie tun.

Das Problem ist eher, wie schon von Dir vermutet Jan, eher der Nahrungsmangel.

LG
Markus

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Jan
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Re: Wildvogelfütterung 2017/18

Beitrag von Jan » Dienstag 31. Juli 2018, 17:30

Hallo Siegrid, hallo Markus,

die Meisen haben sich dieses Jahr bereits schon an den noch nicht mal ausgeblühten Sonnenblumen "vergangen", also wie gesagt:
Ich sehe da auch keinerlei Bedenken bezüglich einer Zufütterung.

Nahrungsmangel dürfte bei den Heckenbraunellen wohl der Hauptgrund gewesen sein.
Allerdings will ich den Obstbauern, der wie gesagt nur gut 5 Meter vom Grundstück, regelmäßig die Apfelbäume spritzt, auch nicht ganz außer Betracht lassen; denn eigentlich bietet sowohl unser - als auch Nachbars Garten - reichlich Nahrung. So haben Grasmücken, z. B. bei mir im Garten bisher immer äußerst erfolgreich gebrütet.
Eine erfolgreiche Meisenbrut ist Jahre her. Es verläuft meistens so, wie du, Siegrid, es beobachtet hast:
Bereits gefiederte Jungvögel liegen am Ende tot im Nest.

Das Thema "Schädlingsbekämpfung durch Spritzen" ist weitreichend, ich weiß. Ich habe hierzu auch im Schwalben-Thread gelesen.

Meisen fressen nun mal, im Gegensatz zu Grasmücken, vornehmlich Raupen; sie fliegen auch immer zum Bauern.
Nun mag das, was dort gesprüht wird, per se nicht für Vögel "giftig" sein, aber wenn kleine Meisen davon eine Menge bekommen, kann es wenigstens nicht "gesund" sein, laienhaft ausgedrückt.

LG
Jan

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Markus
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Re: Wildvogelfütterung 2017/18

Beitrag von Markus » Sonntag 26. August 2018, 10:04

Hallo Alle,

seit ich vor Wochen mit der Fütterungen begonnen habe kommen die Sperlinge in Scharen. Innerhalb eines Tages geht fast 1 Kilo Futter drauf.

LG
Markus

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Re: Wildvogelfütterung 2017/18

Beitrag von Markus » Dienstag 30. Oktober 2018, 19:35

Die ersten Wintergäste kommen an die Futterstellen.

Heute konnte ich 5 Buchfinken an den Meisenknödeln und am Futterhaus beobachten.

Grüße
Markus

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Re: Wildvogelfütterung

Beitrag von Markus » Dienstag 20. August 2019, 16:55

Hallo Freunde,

füttert Ihr auch schon ?

seit ca. einer Woche bin ich wieder am Füttern.

Hab mir ein neues Futterhaus mit etwas höheren Seitenleisten angeschafft. Schon jetzt fällt mir auf dass im Gegensatz zu dem Vorgänger kaum noch herausgescharrtes Futter unter dem Futterhaus liegt.

Das Futter wird anscheinend jetzt schon dringend benötigt. Meine Vogelzählung an der Futterstelle von heute innerhalb v. einer Minute:
42 Sperlinge
6 Kohlmeisen
3 Blaumeisen
1 Gimpel (hoffentlich bekomm ich den noch vor die Linse)


Futterhaus 2019.jpg
Futterhaus 2019.jpg (222.53 KiB) 1977 mal betrachtet

LG
Markus

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Re: Wildvogelfütterung

Beitrag von Dodo » Dienstag 12. November 2019, 16:38

Denke, viele von uns im Forum Füttern im Winter zu.

Ein bekanntes Ehepaar hat da eine besondere Erfahrung gemacht. Sie wohnen Parterre zur Miete mit drei anderen Parteien. Die Frau hat eine Vogelfütterung eingerichtet und die Akzeptanz war da.

Nach ein paar Tagen, herrschte Ruhe im Garten und sie wusste sich keine Erklärung dafür.
Meine Frau war zu Besuch und entdeckte im oberen Stockwerk ein kleines, verdächtiges Kästchen und ging der Sache auf den Grund. Es war ein Ultraschallgerät um Vögel zu vertreiben und scheinbar recht wirksam.

Der Herr aus der oberen Wohnung ist IT-Mensch und muss in 2 Tagen von der Woche Homeoffice machen,
dabei stört ihn der Betrieb an der Futterstelle.

Was es nicht alles gibt!

Gruß Maddin

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Re: Wildvogelfütterung

Beitrag von Dodo » Samstag 11. Januar 2020, 20:57

Seit Jahren praktiziere ich die Ganzjahresfütterung.

Auslöser hierfür war der Rückgang des Allerweltvogels 'Sperling'.
Mein Haus hat früher am Ortsrand gestanden. Bei einem Gang durch die nahe Flur sah man Rebhühner, Neuntöter und andere Raritäten. Begünstigt hat das kleinbäuerliche Feldwirtschaft.

Heute stehen hier schmucke Häuser, deren Bewohner teilweise nach Frankfurt oder Köln zur Arbeit fahren.
Das Nahrungsumfeld für Vögel sieht also trostlos aus.

Bin mir bewusst, dass mein Fütterungsverhalten die Artenvielfalt nicht wieder bringt. Für den Sperling war sie hilfreich. Die Futtermischungen variiere ich jahreszeitlich, den maximalen Verbrauch registriere ich im 2ten Quartal d. J.

Lebendfutter wird ganzjährig gern aufgenommen. Die Mehlwürmer auf dem Foto habe ich vor vier Wochen bekommen. Damit sie so ausschauen ist Pflegeaufwand nötig und wenn ich sie dann verfüttere, fühle ich mich gar nicht gut dabei.

Gruß Maddin
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