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Hummel Ansiedlung

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Rabber01
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Re: Hummel Ansiedlung

Beitrag von Rabber01 » Montag 1. März 2021, 08:26

Bodensee Mauersegler hat geschrieben:
Sonntag 28. Februar 2021, 20:00
Hallo Markus.

Ich war sehr frustriert. In meinen damals 7 Kästen unterschiedliche Modelle waren überall Wachsmotten drin.

LG Michael
Hallo Michael,

sind die 7 Völker damals durch den Wachsmottenbefall eingegangen oder waren sie nur geschwächt?

Gruß Friedrich :D :D

PS. Falls du mal mit deiner Mutter durch Rabber kommen solltest, spendiere ich einen Kaffee evtl. auch Zuckerkuchen aus meinem Steinbackofen!!! :thumbup:
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Bodensee Mauersegler
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Re: Hummel Ansiedlung

Beitrag von Bodensee Mauersegler » Montag 1. März 2021, 08:38

Guten Morgen Friedrich.
Ja sehr nett von dir. Leider bin ich nur selten in deiner Nähe. Die Entfernung zum Bodensee ist natürlich immer groß.
Die Wachsmotten hatten die Hummelnester leider komplett zerstört. Den Tipp mit dem Xentari erhielt ich aus dem Forum www.pollenhoeschen.de
Versuch es einfach mal damit.
LG Michael
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Markus H
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Re: Hummel Ansiedlung

Beitrag von Markus H » Montag 1. März 2021, 09:41

Hallo Michael,
nochmals herzlichen Dank, ich habe den Thread auf pollenhoeschen gefunden. Da wäre ich nie im Leben draufgekommen, dass man das auch vorbeugend anwenden kann, bzw. dass die Bazillen dann so lange halten.
Die Wiesenhummel-Jungköniginnen letztes Jahr sind übrigens trotzdem erfolgreich ausgeflogen, zumindest konnte ich einige beobachten. Die ganze Zeit ab Besiedelung bis Ausflug waren etwa 6-7 Wochen, das Entwicklungsstadium der Raupen war noch nicht weit fortgeschritten. Ich fand es zunächst schade, dass die Saison bei dieser Art so kurz ist, aber bzgl. der Motten war es wohl Anfängerglück :D
Xentari ist bestellt!
LG

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wiba
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Re: Hummel Ansiedlung

Beitrag von wiba » Montag 1. März 2021, 11:51

Hallo Hummelfreunde,
mit Giften die man für den Zünsler verwendet, würde ich mich nicht trauen, die auch bei Hummeln zu anzuwenden. Das sind doch beides Insekten und was das bei den Hummeln bewirkt weiß doch keiner. Wenn sich erst in der nächsten Generation Erbschäden herausstellen dann ist doch keiner Hummel geholfen. Die Wachsmotten kamen bei mir immer sehr spät, wenn überhaupt und haben dann ratzeputz das ganze Nest gefressen. Dann waren die Jungkönnigen aber schon geschlüpft und die Generation hatte ihre Aufgabe erfüllt.
Beste Grüße
Willi

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Re: Hummel Ansiedlung

Beitrag von Markus H » Montag 1. März 2021, 15:30

Hallo Willi,

die Sorge um die liebenswürdigen kleinen Brummer kann ich gut verstehen.

Xentari ist aber kein Gift, sondern ein natürlich vorkommendes Bodenbakterium (Bacillus Thuringiensis). Außer im Boden kommt es auch an Pflanzen und sogar im Darm von Bienen vor. Jede Hummel wird im Lauf ihres Lebens regelmäßigen Kontakt mit verschiedenen Bt-Subspezies haben.

Ich handle generell auch lieber nach dem Vorsichtsprinzip, aber Bt ist für Hummeln sicher harmlos.

LG

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Re: Hummel Ansiedlung

Beitrag von Rabber01 » Montag 1. März 2021, 23:23

Hallo in die Runde,

bin Neuling bei dem Versuch ein künstliches Hummelvolk in meinem Garten anzusiedeln. Den Einsatz von Xentari möchte ich zunächst nicht einplanen. Hummelnaturnester behandelt auch niemand. In der freien Natur müssen Hummelvölker damit auch umgehen und sich durchsetzen. Aber wie gesagt ich bin Neuling.

Gruß Friedrich
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Re: Hummel Ansiedlung

Beitrag von wiba » Dienstag 2. März 2021, 01:10

Hallo Hummelfreunde,

ich muss zugeben das ich mir das vorher nicht durchgelesen habe mit diesem Xentari bzw. auf Pollenhoeschen.de
Ich dachte es wäre wieder etwas neues von Bayer-Monsanto und habe gleich gezuckt. :roll:
Also nichts für ungut Freunde. :rolleyes:

Beste Grüße
Willi

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Re: Hummel Ansiedlung

Beitrag von Markus H » Dienstag 2. März 2021, 08:58

Hallo Rabber01,

in ihren natürlichen Gegebenheiten haben Hummeln trotz oder mit den Wachsmotten überlebt, aber ein Hummelkasten ist eine künstliche Situation (insbesondere ein oberirdischer).

Laut wildbienen.de ist ein Hummelkasten eine stärkere Geruchsquelle, also für Wachsmotten leichter zu finden, und wird weniger von Raubinsekten „bewacht“. Ein erdnahes Mottengelege ist beispielsweise ein gefundenes Fressen für Ohrenwürmer. Ich hatte selbst im ersten Jahr wohl Glück mit Wiesenhummeln, die in der Natur auch oberirdisch brüten und durch den kurzen Entwicklungszyklus vermutlich besser an die Motten angepasst sind. Für langsamere Völker wie Steinhummeln kann der Kasten aber zur Todesfalle werden ehe die Junköniginnen schlüpfen.

Als Hummelhalter möchte man natürlich durch einen gut gemeinten Kasten nicht mehr Schaden als Nutzen verursachen. Deshalb sei auf jeden Fall eine regelmäßige Kontrolle angeraten, und Gegenmaßnahmen bei Befall. Für mich selbst habe ich nur festgestellt, dass es nicht jedermanns Sache ist, von 30 aufgeregten Brummern angeschwirrt zu werden, auch wenn sie eigentlich gutmütig sind. Ich werde es dieses Jahr mit der Vorbehandlung versuchen.

LG

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Re: Hummel Ansiedlung

Beitrag von Rabber01 » Mittwoch 3. März 2021, 21:23

Hallo in die Runde,

habe meinen vorgestellten Hummelkasten fertig gestellt. Zur Befüllung der Nistkammer habe ich ausschließlich Naturmaterialien verwendet.

jetzt fehlt mir nur noch eine Hummelkönigin. Habe in diesem Jahr bisher noch keine gesehen. Aktuell wird es ja auch wieder kälter.

Hoffe auf eine erfolgreiche Besiedlung.

Gruß Friedrich :D :D :D

Dokumentation als pdf Anhang
Hummelansiedlung im eigenen Garten.pdf
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Re: Hummel Ansiedlung

Beitrag von Rabber01 » Donnerstag 4. März 2021, 12:41

Hallo in die Runde,

spendiere noch meine vorbereiteten Utensilien um einer Hummelkönigin meine vorbereitete Hummelwohnung anbieten zu können.

Jetzt muss erst mal das Wetter bei uns mitspielen. Bin schon gespannt ob es klappen wird!

Gruß Friedrich :D :D :D

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